In den letzten 100 Tagen des Zweiten Weltkriegs, vom 21. November 1944 bis zum 1. März 1945, kam den Padres, Brüdern und Schwestern im Klosterdorf Steyl eine besondere Rolle zu. Die überwiegend deutsche Ordensgemeinschaft begeht während des sogenannten Hungerwinters Hochverrat, indem sie hunderten niederländischen Einwohnern von Steyl Unterschlupf bot und sie vor den Deutschen Soldaten, ihren Landsmännern, schützt.

Durch diese besondere Tat überlebten viele Bewohner von Steyl den Zweiten Weltkrieg. Sie blieben 100 Tage in den Kellern, Geheimgängen und Rohren unter den Steyler Klöstern versteckt. Über diese Ereignisse ist das Buch ‘100 Tage in den Klosterkellern von Steyl’ erschienen, basierend auf verschiedenen Tagebüchern der Kellerbewohner.

Die Ausstellung wurde nach dem Buch konzipiert und kann ab dem 7. September 2018 im Forgiveness Museum in der St. Arnold Janssen Kirche in Goch besucht werden.

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